Finanzen

Bin ich gesetzlich verpflichtet, den Mitarbeitern eine jährliche Überprüfung zu geben?

Zuerst sollten wir Ihre Bedingungen klären. Ich denke, Sie verwenden den Begriff "jährliche Überprüfung", um eine Gehaltserhöhung zu bezeichnen - im Gegensatz zu einer Bewertung der Arbeitsleistung einer Person.

Sie müssen zwar mindestens den Mindestlohn nach dem Bundesgesetz über die fairen Arbeitsbedingungen oder das Mindestlohngesetz Ihres Heimatstaates zahlen - je nachdem, welcher höher ist -, es sei denn, Sie haben einen Vertrag mit einem Mitarbeiter, in dem Sie ausdrücklich angeben Angesichts einer Gehaltserhöhung zu bestimmten Terminen oder in bestimmten Abständen haben Sie keine gesetzliche Verpflichtung, das Gehalt eines anderen zu erhöhen.

Wenn sich das Unternehmen jedoch keine Gehaltserhöhungen leisten kann, ist es dennoch wichtig, rechtzeitig Leistungsbeurteilungen durchzuführen, damit die Mitarbeiter wissen, wo sie in Bezug auf ihre Arbeitsleistung stehen und dass ihre Bemühungen geschätzt werden.

Es ist ratsam, Informationen über den "Gehaltsstopp" proaktiv zu entwickeln und zu kommunizieren, sobald das Management erkennt, dass es notwendig ist. Selbst große Unternehmen haben solche Maßnahmen in schwierigen Zeiten ergriffen.

Manchmal erhöhen sie die jährlichen Verdienst- oder Lebenshaltungskosten von 12 Monaten auf 18 Monate. Manchmal geben sie einfach an, dass der Gehaltsstopp bis auf weiteres wirksam ist.

Es ist wichtig, dass jeder die Situation versteht und sicher sein kann, dass die Gehaltsstopp-Politik auf der ganzen Linie fair gehandhabt wird. In schlechten Zeiten ist eine klare Kommunikation noch wichtiger als in einem günstigen Geschäftsklima.